Das richtige Cover

Von Kevin

Angefangen mit simplen Geschichten und Charakterentwürfen wurde er zum Schöpfer der Omni Legends. Jetzt schreibt er komplexere Abenteuer und Kurzgeschichten, die alle im selben Universum spielen und sich aufeinander auswirken.

10 Feb, 2019

In vielen Foren wird das Thema Buchcover angesprochen. Natürlich ist das Cover eines der wichtigsten Verkaufsmerkmale eines Buches. Wenn Titel und Bild das Interesse wecken, ist der erste und wichtigste Schritt getan. Der Interessent wirft einen genaueren Blick auf das Werk.

Nun geht es bei der Erstellung des Covers ja nicht nur um das eigentliche Bild. Meist hat man bereits während des Schreibens eine grobe Vorstellung davon, wie sich das Ganze visuell darstellen lässt. Die Frage ist nur, wie man die Idee umgesetzt bekommt.

Natürlich erübrigt sich die Frage, wenn man einen Verlag finden sollte. Dort hat man entsprechende Illustratoren, die das Cover individuell auf das Werk abgestimmt erstellen oder sogar selbst zeichnen. Diese Variante ist zweifelsohne diejenige, die für den Autor mit den wenigsten Kosten und Mühen verbunden ist.

Wenn man selbst verlegt, kann man sich selbstverständlich auch an professionelle Illustratoren wenden, die dasselbe machen, nur, dass man es aus eigener Tasche finanzieren muss. Nicht immer ist das eine Option für jeden Schreiber.

Ich selbst bin zunächst auf die Dienste von Freelancern gestoßen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten im Internet, an derlei Hilfe zu kommen. Das können Seiten sein, auf denen man sein Projekt kurz vorstellt und einen Geldbetrag anbietet. Freelancer fertigen dann verschiedene Motive an und man gibt demjenigen den Zuschlag, der die Idee am besten umsetzt. Auch diese Dienste sind noch relativ kostenintensiv, wenn man gute Qualität möchte.

Der günstigste Weg ist der über Portale wie Fiverr, wo es für jede erdenkliche kreative Tätigkeit Angebote gibt. Mehrere Buchcover-Illustratoren bieten dort ihre Dienste zwischen 5 und 50€ an. Sie nutzen dazu Stockfotos, die man zunächst auswählen muss. Anschließend nehmen sie den groben Inhalt des Buches und die Vorstellung des Autors, um die gewählten Fotos in eine passende Form zu bringen.

Viele der Freelancer bieten kostenfrei unbegrenzt viele Überarbeitungen an, bis man zufrieden ist. Man erhält bei Bedarf auch die Quelldatei und in jedem Fall werden einem die Nutzungslizenz bzw. die Rechte für gewerbliche Nutzung auf einem Buchdeckel zugesichert.

Über die Qualität der Ergebnisse lässt sich natürlich streiten, daher ist keine der Varianten für jeden optimal. Es ist stets eine Frage von Geld, Zeit und Anspruch. Welche Dienste nehm ihr in Anspruch? Was könnt ihr empfehlen?

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