Magie & Technologie?

Von Kevin

Angefangen mit simplen Geschichten und Charakterentwürfen wurde er zum Schöpfer der Omni Legends. Jetzt schreibt er komplexere Abenteuer und Kurzgeschichten, die alle im selben Universum spielen und sich aufeinander auswirken.

25 Feb, 2020

Gestern ist der erste Band des schwarzen Wanderers endlich auf Amazon als eBook erschienen. Nach einer Verzögerung von fast 2 Monaten wegen unklarer Rechtslage, die wegen Amazons Bot entstanden ist, kann Band 5 der Omni Legends nun endlich digital erworben werden.

Das hat bei vielen Fans und Lesern zu einiger Verwirrung geführt, da man erwartet hat, einen weiteren Commander-Titel zu bekommen. Wie im letzten Blogbeitrag zu lesen ist, ist die Reihe des Commanders vorerst abgeschlossen, wobei ich eventuelle spätere Fortsetzungen nicht ausschließen möchte. Den Grund dafür würde ich hier gern erklären.

Der Commander ist eine Subreihe der übergreifenden Storyline der Omni Legends. Dabei handelt es sich um ein ganzes Universum, in dem es mehr als nur einen Helden gibt. Carter war der einführende Charakter, ist jedoch nicht der einzige Protagonist. Auch auf anderen Welten gibt es besondere Individuen, deren Geschichten ich erzählen möchte, darunter auch die von Hanzo Talar, dem schwarzen Wanderer. Da alle Bücher der Omni Legends im selben Universum spielen, beeinflussen sie sich gegenseitig.

Die Geschichte des Commanders endete mit einem Cliffhanger, was bedeutet, dass sie noch nicht zu Ende ist. Allerdings muss ich nun erzählen, was zeitgleich an anderen Orten in der Galaxie passiert. Erst wenn alle Geschichten denselben Zeitpunkt erreicht haben, kann es weitergehen. Und genau dann wird auch das Abenteuer des Commanders weitergehen, jedoch nicht unter dem Titel „Der Commander“. Die Reihe ist demnach beendet, die Geschichte jedoch nicht. Aktuell habe ich 33 Titel geplant, wobei das nur eine grobe Vorplanung ist. Mir ist dabei wichtig, dass jede Subreihe möglichst in sich geschlossen funktioniert, sodass man nicht zwingend alles lesen muss, da ja nicht jeder alle Settings spannend findet.

Ich wurde auch gefragt, wie es sein kann, dass ein mittelalterliches Fantasy-Setting im selben Universum wie Carters Sci-Fi-Technologie existieren kann. Wenn eine Spezies Magie beherrscht, die es ihr erlaubt, alle Dinge, die sie aus eigener Kraft nicht schafft, magisch zu lösen, besteht für diese Spezies kein logischer Grund, Technologie zu entwickeln. Diese ist für Völker ohne Magie der einzige Weg, die eigenen Schwächen auszugleichen. Basierend auf diesem Konzept ist eine Koexistenz von Technologie und Magie durchaus denkbar, zumal jede Form der Magie letztlich wissenschaftliche Hintergründe hat, die lediglich sehr komplex sind.

So erkläre ich es mir zumindest selbst. Die Geschichte des schwarzen Wanderers findet auf dem Planeten Haysu statt, der außerhalb der vier Sektoren des Commanders liegt. Dennoch ist es dieselbe Galaxie.

Ihr könnt mir gerne Fragen stellen, die noch offen sind. Ich habe sehr wahrscheinlich eine Antwort, auch wenn ich noch nicht alles verraten möchte. Nur so viel vorab: Es wird definitiv keinen Mangel an Lesestoff geben!

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