Aryu

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Aryu ist ein junger Schattenwächter, dessen Ausbildung länger ging als gewöhnlich. Das lag an seinen Schwierigkeiten, die gundlegenden magischen Fertigkeiten zu erlernen. Dennoch hatte er auch eine klare Stärke: Aryu war einer der besten Bogenschützen, die der Orden hatte. Er war zwar kein Altblut und besaß keine Erzwaffe, doch selbst mit den Silberstahl-Pfeilen konnte er einer Fliege die Flügel wegschießen.

Sein Leben war jedoch geprägt von Unsicherheit und Selbstzweifeln. Sogar, als er sich das Recht verdient hatte, eine Weile lang bei Meister Gwan’Har persönlich zu lernen, änderte sich daran nichts. Seine sanftmütige Natur war der Grund, weshalb er nach Abschluss seiner Ausbildung zu den Wächter-Gesandten geholt wurde. Er konnte gut mit Leuten umgehen und war hauptsächlich für diplomatische Aufgaben zuständig.

Aus diesem Grund schickte ihn der Shinyu des Ordens nach Kawoon, als die ersten Dämonen in Scaya auftauchten. Dort sollte er Bürgermeister Kriloz überzeugen, mit den Schattenwächtern eine Defensive vorzubereiten. Kriloz weigerte sich jedoch und selbst als Gwan’Har selbst vorbeischaute und den Mann zusammenstauchte, änderte sich seine Haltung nicht. Aryu half dem Meister, seine Reise per Schiff fortzusetzen, musste jedoch selbst in Kawoon bleiben.

Dort versuchte er anschließend wochenlang, die Lage zu verändern. Als der Kaiser gestürzt wurde, verwandelte sich Kriloz‘ ablehnende Art in offene Feindseligkeit. Er vertrieb die Bürger aus ihren Häusern und setzte die Stadtwache gegen sie ein. Die Leute wandten sich in ihrer Angst und Unsicherheit an den jungen Schattenwächter, um ihnen zu helfen. Da Aryu nur wenig Erfahrung hatte, versuchte er sein Bestes, zwischen Wachen und Bürgern zu vermitteln.

Die Lage besserte sich erst, als Derrick Talar mit Ylvana und Jotorah ankam, um ihn zu unterstützen. Als die Dämonen den Ort angriffen, kämpfte Aryu vorbildlich ganz vorne mit, konnte jedoch als Bogenschütze nur begrenzt Schaden anrichten. Nachdem Kawoon gesichert war, begleitete er die Wächter an der Küste und diente als Bindeglied zwischen ihnen und den verunsicherten Freiwilligen, die mit ihnen kämpfen wollten. Er war eine Hilfe bei der Säuberung des Höhlenfelds und kämpfte auch bei Graufels mit, tat sich jedoch nicht sonderlich hervor.

Nach dem Ende des Krieges blieb er Gesandter und bereiste das Land, um bei den Friedensverhandlungen und Bündnissen in den Provinzen zu helfen.

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