Aufstieg des Skorpionkaisers

Nachdem Hanzo Talar und Violet Noma in ihrer Jugend geliebte Personen durch die Machenschaften des Shoginato Qigong verloren hatten, wollten sie den Mann zur Rechenschaft ziehen. Der damalige Fürst der Gongsha-Provinz wollte alle anderen Provinzen erobern und sich zum ersten Kaiser ernennen. Hanzo hatte die Erzklinge seines Vorfahren und den schwarzen Seelenstein, mit denen er sich auf den Weg machte.

Bei einem Bankett, dass Qigong für seine Mitverschwörer ausrichtete, trafen Hanzo und Violet aufeinander. Sie kannten sich bereits und mochten sich nicht sehr. Sie erkannten jedoch, dass sie ein gemeinsames Ziel hatten. Sie erfuhren von den genauen Plänen des Eroberers und reisten zu anderen Provinzen, um die dortigen Shoginato zu warnen, doch man sperrte sie als Aufhetzer ein. Nachdem die ersten beiden Provinzen gefallen waren, wurden sie freigelassen.

Die beiden schlossen sich den Truppen des Widerstands an, erlitten jedoch eine herbe Niederlage. Der Krieg dauerte mehrere Jahrzehnte an und Hanzo und Violet versammelten eine Truppe loyaler Männer und Frauen, die den neuen Kaiser aufhalten wollten. Sie nutzten Sabotage, Attentate und andere Taktiken, um den Fortschritt von Qigong auszubremsen. Man nannte Hanzo inzwischen Kuro Haika, den schwarzen Wanderer, was in Scaya ein Synonym für Unruhestifter war.

Qigong erkannte die Handschrift seines Feindes und setzte ein Kopfgeld auf sie aus. Während die kleine Gruppe durch das Land streifte, verliebten sich Hanzo und Violet. Sie erfuhren, dass Qigong zur Machtergreifung nach den Seelensteinen suchte, die die Elementarwächter beherbergten. Da der Elementarorden sie ihm verweigerte, vernichtete er den Tempel und nahm den einen Stein an sich, der dort gelagert war. Hanzo besaß einen anderen.

Einer der überlebenden Mönche trat ihrer Gruppe bei und brachte einen zweiten Stein mit. Zudem wusste er, wo die anderen verborgen waren. Während Hanzo Nummer drei erlangte, fand der weiße Skorpion, wie sich Qigong ab da nannte, einen anderen. Er hatte mit seinen mächtigsten Magiern ein Wesen erschaffen, das niemand bezwingen konnte: einen riesigen weißen Skorpion mit unzerstörbarem Außenpanzer. Mit diesem Wesen konnte er die Provinzen im Sturm erobern.

Einer der kaiserlichen Offiziere hütete den Stein und Hanzos Truppe jagte den Mann über mehrere Monate, bis sie ihn zurückholen konnten. Im Tagebuch von Quan-Song Xu fanden sie den Hinweis auf den letzten Stein in einem alten Tempel in den Valarbergen. Nachdem sie ihn gefunden hatten, rückten sie auf Kai Dong vor.

Wochenlange Planung, heftige Kämpfe und einige Opfer waren nötig, um den letzten Stein dem Griff des Eroberers zu entreißen. Um sicherzustellen, dass er die Seelensteine niemals bekam, wollte Hanzo sie aus dem Land schaffen. Ihre Gruppe war über Monate durch Scaya gewandert, bis der neue Kaiser sie erwischt und bis auf ihn und Violet alle ihre Kameraden tötete. Die beiden flohen an die Westküste, wo Hanzo seine Frau beschützen wollte, indem er seinen eigenen Tod vortäuschte. Er floh nach Baldurien, doch sie wurde dennoch geschnappt und war einem Leben der Folter und Knechtschaft ausgesetzt. Die Seelensteine waren jedoch sicher außerhalb der Reichweite von Qigong, der seine Eroberung jedoch beendete und das Kaiserreich gründete.

Die Schattenwächter-Reihe