Dämonenkrieg

Die größte Bedrohung für Scaya in der Geschichte des Reiches. Bereits zur Zeit der Gründung der Schattenwächter wusste Quan-Song Xu vom Geist Nuaya, dass die Kash’Skar-Sekte die Welt mit Dämonen überziehen wollte. Eines Tages würden sie angreifen. Jahrtausendelang geschah nichts und die Scayaner nahmen die Warnungen des Ordens nicht mehr ernst.

Eines Tages kamen im Osten Scayas Gerüchte von Angriffen auf. Monster, die Dörfer überfallen und die Bevölkerung komplett ausgelöscht haben. Die Schattenwächter erkannten die Zeichen sofort und da die Prophezeiung von Nuaya besagte, dass nur die Erben des Quan die Bedrohung aufhalten konnten, schickte der Shinyu des Ordens Meister Gwan’Har, um die Talar-Brüder aus Baldurien zu holen.

Leider sorgte der amtierende Kaiser Hanxi Shao zeitgleich dafür, dass man den Orden als feindlich betrachtete und ihre Warnungen ignorierte. Das führte zu einer Rebellion und einem drohenden Bürgerkrieg. Während die Talars mit Gwan durch das Land zogen, um sich auf den Kampf vorzubereiten, versuchten die anderen Wächter, in den Städten und Dörfern Vorkehrungen zu treffen, stießen aber oft auf taube Ohren.

Solange der Kaiser an der Macht war und ihnen Steine in den Weg legte, konnten die sich ausbreitenden Dämonen immer mehr Orte vernichten und sich vermehren. Gwan und die Brüder unterstützten daher General Han Lo bei seiner Rebellion, die später als Lo-Rebellion bekannt wurde, und stürzten Hanxi Shao, um den Weg für ein Bündnis gegen die Dämonen freizumachen.

Zu dieser Zeit waren Kirranhar und die Enklave am Luo See bereits gefallen. Spätestens der Angriff auf die Hauptstadt Kai Dong genügte, um auch den letzten Zweifler von der Gefahr zu überzeugen. Auf dem Weg zur Schluchtfestung kamen die Reisenden durch das Dorf Silan, wo ein weiterer Angriff unmittelbar bevorstand. Zu diesem Zeitpunkt fand die berühmte Schlacht von Silan statt, die zwar wenig bedeutend für den Kriegsverlauf war, aber dennoch heroisch auf die Bevölkerung wirkte.

Die Schattenwächter beschlossen, die Angriffe der Monster einzudämmen und sie so zu ihrem Ursprung zurückzudrängen, Dazu teilten sie ihre Truppen auf. Die scayanische Armee und die Hauptstreitmacht der Wächter wehrte einen Orkangriff auf den Südeingang der großen Schlucht ab. Jayden Talar, Miguela Dynis und Kommandant Ricard zogen nach An Ding im Norden, wo sie den Verräter Padun aufhielten. Tsun’Har begab sich mit Anua zum Luo See, um die Ausbreitung von dort zu unterbinden.

Zeitgleich reisten Derrick Talar, Ylvana und Jotorah nach Kawoon, als die Stadt vom besessenen Bürgermeister Kriloz unterdrückt wurde. Sie befreiten den Ort und sicherten auch die Südküste. Gwan’Har, Nuaya, Kaliiar und Sylvar nahmen den Weg nach Min-Hau auf sich, um gemeinsam mit den Kigan unter Kobal zuerst den Mutterbaum vernichteten und dann mit Derricks Truppe das Höhlenfeld säuberten.

Alle Dämonen wurden zum Ausgangspunkt an der alten Burgruine Graufels zurückgedrängt, wo die Wächter, Scayaner und alle versammelten Verbündeten bereits warteten, darunter auch der schwarze Wanderer und die schwarze Rose. Gemeinsam schlugen sie die legendäre Schlacht von Graufels. Diese gipfelte im Aufeinandertreffen von Tai Shun und Zhor Garralt mit den Erben der Ordensgründer. Als die finsteren Zwillinge endgültig vernichtet waren, endete auch der Plan der Zeitalter und damit auch der Dämonenkrieg.

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