Gwan’Har (Der Schattenwächter)

Name: Gwan’Har
Titel: Der Schattenwächter
Spezies: Halbelb, Kahu (Haysu)
Größe: 1,83 m
Augenfarbe: Grün
Haare: Schwarz
Besondere Merkmale: Keine
Wichtige Objekte: Schattenamulett, Gwan’Hars Jägerrüstung
Besondere Fähigkeiten: Elementarmagie, Schattenmagie, Lichtmagie, Waffenkampf, Waffenloser Kampf, Ninjitsu, Bogenschütze, Geistermagie, Schattenwächter-Training, Attentäter,
Waffen: Säbel, zwei Pistolen, Bogen, Unterarmklinge, Siptak-Klaue, Wurfwaffen
Profession: Schattenwächter-Jäger

Als Sohn von Shinyu Hal war Gwan als Zweitgeborener nicht ganz so sehr im Fokus wie sein Bruder Tsun oder seine kleine Schwester Maqui, doch für ihn war das Erbe von Kunar Larkin nahezu heilig. Sobald er konnte, begann er mit dem Training, um ein Wächter zu werden. Sein Vater hatte hohe Erwartungen an ihn und er wollte sie alle erfüllen. Er ließ nicht zwischen sich und sein Ziel kommen und erlernte Kampf, Magie, Strategie, Taktik, Manipulation, Geschichte und Überlebenstechniken. Bereits im Alter von 30 war er das Sinnbild für Disziplin innerhalb des Ordens.

Er wurde schnell zum Bewahrer, wie sein Bruder. Gemeinsam folgten sie dem Weg der Ordenshüter, bis sie beide den Rang des Meisterhüters innehatten. Tsun wählte zunächst, Hüter zu bleiben, während Gwan sich als Sucher bewarb, um sein Wissen zu erweitern und seine magischen Techniken zu verfeinern. Sobald er zum Ebenenschreiter ernannt wurde, wechselte er zu den Abenteurern. Er verbesserte seine Überlebensfähigkeiten und bereiste das Land, um Geheimnisse zu entdecken. Seine Reisen führten ihn durch ganz Scaya und bis nach Ruankahum, die Heimat seines Ahnen.

Mehrere Aufträge brachten ihn auch nach Kai Dong, wo er seine Mutter kennenlernte, die dort als Adlige lebte, seine Existenz jedoch verleugnen musste, um nicht politisch verfolgt zu werden. Als er endlich den schwer zu erreichenden Rang des Forschers erhielt, wollte er den vierten Weg der Schattenwächter beschreiten, den Weg der Gesandten. Er wurde in Diplomatie, Rhetorik und der Kunst der Verhandlung geschult und reiste gemeinsam mit anderen Wächtern umher, um Frieden zu stiften. Dabei kam er auch wieder seinem Bruder näher, der ihn auf manche Mission begleiten sollte.

Der Rang des Sprechers war schnell erreicht und er widmete sich dem letzten Weg des Ordens zuwenden, dem Weg der Schleicher. Seine enorme Erfahrung machte ihn sehr schnell zum Besten unter ihnen, sodass er in nur vier Jahren zum Schatten wurde. Somit war Gwan der erste Wächter, der im Alter von 120 den Jägern beitreten durfte, der Elite des Ordens.

In den folgenden Jahrhunderten wurde er mit den schwierigsten und wichtigsten Aufgaben betraut, während sein Bruder ebenfalls zum Jäger wurde, aber lieber als Hüter diente. Gwan erarbeitete sich einen Ruf im ganzen Land und half überall dabei, den Frieden zu wahren und Bedrohungen auszuschalten. Eines Tages reiste er als Hakun getarnt nach Baldurien, um mit den Truppen der Shyar gegen die scayanischen Invasoren unter Karosh zu marschieren. Er kämpfte nicht aktiv mit, sondern war lediglich Beobachter, da es sich um eine dämonische Präsenz handelte.

Als sich die Prophezeiung zu erfüllen schien und die ersten Dämonen in Scaya gesichtet wurden, lockte Gwan die Talar-Brüder Derrick und Jayden nach Scaya, indem er eine Siptak-Klaue aus dem Turm der Shyar stahl. Er unterwies sie in der Geistermagie und half ihnen bei der Suche nach der Schwertscheide der zweiten Erzklinge des Quan-Song Xu. Auf dem Weg schlossen sich andere ihrer Gruppe an, darunter auch Piratenkapitänin Ylvana. Sie reisten von Kirranhar nach Kawoon und per Schiff durch Hamon Lin bis zu den Valarbergen.

Dort entdeckten sie die verlorenen Ruinen von Skarol Qun, wo Gwan den uralten Geist Nuaya befreite. Sie blieb in physischer Form zurück und er übernahm die Aufgabe, sie über das Leben in Scaya zu unterrichten. Gemeinsam mit den Brüdern brachen sie den Fluch der Ungleichheit und erhielten Skvarol. Als sie erfuhren, dass Bazhao Talar von Kaiser Hanxi Shao gefangen gehalten wurde, der seit seiner Machtübernahme die Schattenwächter als Verbrecher behandelte, hatte Gwan genug.

Sie zogen nach Kai Dong, schlossen sich der Rebellenarmee von General Han Lo an und inszenierten einen Kerkerausbruch, wobei Gwan mit den Brüdern den legendären weißen Skorpion töten musste. Anschließend wurde er von Tai Shun herausgefordert, seinem alten Rivalen aus einigen Missionen. Zwar konnten sie Miguela Dynis retten, aber besiegen konnten sie ihn nicht. Während all der Zeit verliebte sich Nuaya in ihn und er wollte zum ersten mal in über 600 Jahren eine solche Verbindung zulassen. Es fiel ihm schwer, sich zu öffnen, doch er versuchte es.

Anschließend machten sie einen Plan, wie sie den Kaiser stürzen konnten, damit der Orden sich den Dämonen widmen konnte.

Die Schattenwächter-Reihe