Kendor Khan

Name: Kendor Khan
Titel: Erbe des Khanir
Spezies: T’zun
Größe: 1,89 m
Augenfarbe: Hellblau
Fell: Weiß mit schwarzen Streifen (Tiger)
Besondere Merkmale: Hellblau leuchtende Gesichtsbemalung
Wichtige Objekte: Keine
Besondere Fähigkeiten: Kampfkunst der T’zun-Kriegsmönche, Kontrolle des Ki, meisterhafter Bogenschütze,
Waffen: Ehrenklinge, Nano-Bogen
Profession: Waffenmeister der Kriegsmönche, Mitglied des Phantom Squad (Ghost Unit)

Als einer der beiden Erben des legendären Khanir wuchs Kendor mit hohen Erwartungen auf. Anders als sein Bruder Amaru Khan war er stets gewissenhaft und vorbildlich. Er hatte schon in jungen Jahren ein Talent für die Kampfkunst und war körperlich stark und geschmeidig. Die Traditionen seiner Erblinie waren ihm jedoch stets zuwider und er war froh, die Verpflichtungen größtenteils an Amaru abzugeben.

Er widmete sich mit Feuereifer seinem Leben als Kriegsmönch und wurde zum jüngsten Mitglied des Roten Rates in Shamalyiah. Zudem verdiente er sich als Waffenmeister das heilige Recht, mehrere Jahre lang das Astral-Juwel zu hüten. Das brachte ihm ein noch höheres Ansehen bei seinem Volk ein.

Als Carter Sanders nach Dao Prime kam, um die Wege der Kriegsmönche zu erlernen, wurde Kendor gebeten, ihn anzuleiten. In den folgenden beiden Jahren bildete er seinen neuen Freund und Schützling aus. Als dieser anschließend dem Phantom Squad zugeteilt wurde, bat Amaru seinen Bruder, ihn zu begleiten und zu beschützen. So kam es, dass Kendor die Ghost Unit auf Utopia, Sopa-Kul und Ju unterstützte.

Als sie auf Porr geschnappt wurden, konnte der stolze Tiger die Misshandlungen und Folter körperlich zwar gut wegstecken, jedoch verfiel er im Anschluss in Rage und besiegte General Krant auf brutale Weise. Er verlor seine Verbindung zum Ki und begab sich daher mit Carter auf den Pilgerpfad des Khanir, um seinen Geist zu reinigen.

In der Schlacht um die Erde kämpfte er stets an Carters Seite und wurde zu einem Sinnbild für die Fertigkeiten des Katzenvolkes.

Er blieb Teil des Phantom Squad, nachdem das Kommando an Carter überging und begleitete ihn auf mehrere Missionen. Seine disziplinierte Art schwankte erst, als er auf Kappado gemeinsam mit der Meisterdiebin Langtatze einen Bauplan aus der Sicherheitszentrale stehlen sollte. Er erkannte in ihr eine verwandte Seele und verspürte eine Anziehung zu ihr, wie er es nie zuvor getan hatte. Seine Herkunft und sein Status als Erbe des Khanir verboten es jedoch, eine Bindung zu ihr einzugehen. Die beiden beschränkten sich daher auf kleine Gesten und akzeptable Tätigkeiten. Als Ghost sich das Buch des Wissens schnappen wollte, kämpfte Kendor an Carters Seite und es gelang beiden nur mit knapper Not, den Söldner aufzuhalten.

Er wurde gemeinsam mit Langtatze beauftragt, geheime Informationen aus der vindurischen Anlage auf Fohg zu bergen, allerdings überlebten beide nur dank Carters rechtzeitigem Eingreifen. Anschließend war Kendor ein wichtiger Teil des Angriffs auf die Spionagestation auf Modo. Während der Schlacht von Nunak kämpfte er an der Seite seines Teams. Als Leena sie alle verriet und Langtatze tötete, hielt er sie in den Armen, als ihre Seele weiterzog. Ihre letzten Worte berührten ihn tief in seinem Inneren und machten ihm klar, dass sein Erbe nicht sein Leben bestimmen durfte.

Nachdem Roderick Tindall die vier Sektoren mit Vance verlassen hatte, wurde er der beste Freund und Bruder des Commanders. Er überließ es Amaru Khan, das Erbe ihrer Familie fortzuführen und sagte sich davon los. Er blieb jedoch weiterhin ein angesehener Kriegsmönch und Mitglied der Ghost Unit, während er an der Seite von Carter auf der Zephyr reiste.

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