Luusa vak Tarr

Name: Luusa vak Tarr
Spezies: Ganomeer (blassgrüne Haut)
Größe: 1,78 m
Augenfarbe: Schwarz
Haare: Rot
Besondere Merkmale: Paladin-Bemalung an Augen und Kinn
Wichtige Objekte:
Besondere Fähigkeiten: Alle vier Magieformen, Nahkampf
Waffen: Krummschwert mit Kerbe, Metallschild
Profession: Anführerin der schwarzen Paladine

Luusa wurde als Nachfahrin des legendären Helden Breaker geboren und wuchs mit gewaltigen Erwartungen auf. Man behandelte sie stets bevorzugt, aber auch mit gnadenloser Härte. Aufgrund dieser Jugend kam sie nie auf die Idee, etwas anderes werden zu wollen als ein Paladin. Sie meisterte die vier Magieschulen und wurde sofort akzeptiert. Innerhalb weniger Jahrzehnte stieg sie zur Anführerin der schwarzen Paladine auf und war hoch angesehen, bis Eon den Orden in die politische Struktur Ganomeds eingliederte.

Als linke Hand des Archons war sie für dessen Schutz und die bedeutendsten Aufgaben des Ordens zuständig. Sie nahm eine Schülerin auf, Jashi, um etwas von ihren Erfahrungen weiterzugeben. Ihr größter Wunsch war es, neben ihrem Ahnen als gleichwertig angesehen zu werden, obwohl man mit einer Legende nicht konkurrieren konnte. Daraus resultierte eine permanente Frustration, die sie zu einer kalten, harten Person formte.

Als sie einen Ausreißer aufhielt, der behauptete, ihr auferstandener Vorfahr zu sein, wollte sie es nicht glauben. Trotz aller berechtigten Hinweise weigerte sie sich, es in Betracht zu ziehen und behandelte ihn abfällig. Wäre er tatsächlich der echte Breaker, würde sie sofort wieder in seinem Schatten stehen. Der Archon beauftragte sie, den falschen Helden nach Kotaj zu begleiten, wo sie nach dem Angriff auf die Garnison die Existenz der Shaypur aufdeckten.

Luusa schickte Janos mit Falon und Anastaya nach Uzhal, um einer Spur zu folgen, die ihrer Ansicht nach im Sand verlaufen würde. Derweil untersuchte sie die vielversprechendere Fährte südlich des Woda-Sees mit Jashi. Eine Weile später erfuhr sie, dass Janos sich mit Vanea Luhn angelegt hatte und folgte seiner Schneise des Chaos in der dortigen Mine bis nach Maki zum Versteck von Amos Braal, wo sie die drei Paladine retten musste.

Die Hinweise führten nach Kotaj zurück, wo sie entdeckten, dass der Nova-Tempel das Ziel war. Sie hielt die Fanatiker jedoch für ein kleines Übel und verzichtete auf Verstärkung aus der Hauptstadt. Mit violetten Paladinen und der Magiergarde von Kotaj stellte sie sich den Shaypur entgegen, konnte jedoch nur dank der Nahkampferfahrung von Janos und der Verstärkung durch Carusy den Sieg erringen. Zur Strafe wurde sie gerügt und musste weiterhin mit Janos arbeiten, der inzwischen Vanea verhaftet hatte.

Sie versuchte, den Archon Rigis Vex zu überzeugen, seinen Besuch in Kotaj abzusagen, da er das klare Ziel der Fanatiker war. Da der Regent nicht hören wollte, verließ sie sich zum ersten Mal auf Janos und sie verteidigten den Palast der Stadt erfolgreich gegen die Angreifer. Als ihr Vorfahr, den sie nun immer mehr als das akzeptierte, was er zu sein schien, von einem weiteren geheimen Ziel redete, hielt sie es jedoch für Unsinn. Da der Archon sie jedoch ermahnt hatte, seinem Urteil zu vertrauen, begleitete sie ihn zurück zum Nova-Tempel, wo sie im Duell mit Amos Braal verwundet und von Falon in Sicherheit gebracht wurde. Anschließend nahm sie ihre Aufgaben in der Arcadia wieder auf.

Luusa ging nach dem Kampf am Nova-Tempel wieder ihren Aufgaben als schwarzer Paladin nach. Während dieser Zeit trat Carusy an sie heran und überzeugte sie, dass die Quelle zu gefährlich war, um auf Ganomed bleiben zu können. Sie glaubte ihm, dass der beste Weg, den Planeten zu beschützen, die Entfernung dieser Gefahr war.

Als Carusy dann die Rebellion startete, schlug sie sich auf seine Seite und auch Jashi begleitete sie. Da der neue Sektenführer eine temporäre Allianz mit Nox und den Shaypur ausgehandelt hatte, teilten sie sich auf, um zwei simultane Angriffe zu starten.

Sie wussten, dass eines der Schutzsiegel beim Digos-Turm zu finden war. Carusy wollte die Paladine ablenken und Janos alleine anlocken, weil er ihn brauchte. Luusa übernahm also die Leitung des Angriffs und koordinierte alles. Erst als sich die Insassen des Korrektoriums der Verteidigung anschlossen, griff sie selbst ein und trat Janos gegenüber.

Sie ließ ihn ziehen, als Carusy das Zeichen gab, und hielt stattdessen seine Verbündeten in Schach, damit er keine Hilfe bekam.

Nachdem das Siegel gebrochen und Janos tot war, begleitete sie ihren Anführer, um die nächsten Schritte zu planen und seine Truppen anzuführen.

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