Mariah Walker

Als eine der besten Spezialistinnen für Cybersicherheit im Großraum Athen stieg Mariah Walker zu einer leitenden Expertin für militärische und behördliche Einsätze und Überwachung auf. Da sie für die Arbeit lebte, hatte sie nie viel Zeit für Freunde oder Beziehungen. Entsprechend angetan war sie, als ein stattlicher Soldat einer geheimen Einheit mit dem Spitznamen Wolf zu ihr kam, um mit ihr zusammenzuarbeiten. Sie verstanden sich sehr gut und wann immer er zur Erde kam, verlangte er speziell sie als Kontaktperson.

Obwohl er seine Identität und viele Details seines Lebens geheimhalten musste, entwickelte sich zwischen den beiden eine stürmische Romanze, die in einem Sohn gipfelte. Sie wusste, dass sie das Kind allein würde aufziehen müssen, da er kaum da sein würde. Er schickte ihr regelmäßig Geld und Geschenke, um sie zu unterstützen. Sein einziger Wunsch war es, dass ihr Sohn den Zweitnamen Thanatos bekam. Sie nannte ihn Kane Thanatos Walker.

Als nach acht Jahren keine Nachrichten mehr kamen, ging sie davon aus, dass der Wolf tot sein musste. In seinem letzten Paket war eine Art Schlüsselkarte mit einem Wolfssymbol enthalten, die sie an Kane weitergeben sollte, wenn er alt genug war.

Sie lernte einen neuen Mann kennen und zeugte mit ihm eine Tochter, der sie den Namen Kate gab. Ihr neuer Partner starb unerwartet an einer Krankheit, sodass sie erneut alleine dastand. Als starke und kluge Frau wurde sie jedoch mit der Herausforderung fertig.

Es zeigte sich, dass Kane hochintelligent war, was bereits früh zu aufmüpfigem Verhalten in der Schule und im sozialen Bereich führte. Sie versuchte ihr Bestes, ihn respektvoll und auf Augenhöhe zu behandeln, jedoch geriet er trotzdem wiederholt auf die schiefe Bahn. Als sie ihm nach einer von vielen Verhaftungen die Karte seines Vaters gab, in der Hoffnung, es würde ihm ein besseres Ziel geben, lief er von Zuhause weg. Zuerst dachte sie, er würde ihn suchen, doch nach einer Weile erfuhr sie, dass er sich der Kriminalität zugewandt hatte.

Da sie kaum etwas dagegen tun konnte, verfolgte sie lediglich alle Nachrichten, die sie finden konnte, und war ansonsten für ihn da, wenn er reden wollte. Als er nach zwei Jahren erneut verhaftet und nach Athen gebrachte wurde, um zum Militär zu gehen, war sie erleichtert, weil er zumindest wieder in ihrem Leben war.

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