Paladine

Landläufig auch als “Spitzhutgarde” bezeichnet, sind die Paladine der Orden der Elitemagier von Ganomed. Ihre Aufgaben reichen von Kampf über Nachforschungen, Durchsetzung der Gesetze, Schutz, Eindämmung von Gefahren, Erforschung fremder Phänomene, Überwachung von Experimenten und Durchsetzung der Erlasse des Archons bis hin zu Spezialaufträgen.

Gegründet wurden sie vor beinahe 10.000 Jahren von einem Kampfmagier, den man als Breaker kennt. Über die Gründe für die Schaffung des Ordens weiß man nur noch, dass sie aus den Arkanen Kriegern gebildet und für den Kampf im Nekromantenkrieg eingesetzt wurden. Ihre eigentliche Aufgabe war es jedoch, zu verhindern, dass die Quelle in falsche Hände geriet.

Die Paladine sind zwar in allen vier Gebieten der Magie bewandert, spezialisieren sich aber meist auf einen Zweig. Daher hat jeder Spezialist eine feste Farbe, die seine Spezialisierung anzeigt. Violette Paladine sind Meister der Illusion, blaue Paladine sind Beschwörer, rote Paladine sind Manipulatoren und grüne Paladine folgen dem Weg der Wandler. Gelbe Rüstungen symbolisieren den Status eines Gharesh, eines Schülers in der Ausbildung. Diese Auszubildenden werden je einem Paladin zugeteilt und begleiten ihn mehrere Jahre, bis sie selbst in den Rang eines Paladins erhoben werden. 

Besonders zu erwähnen sind die schwarzen Paladine, die als Hüter des Archons und der Arcadia dienen und nur als Abgesandte des Archons durch die Reiche reisen. Ihre Fähigkeiten umfassen zusätzlich den physischen Nahkampf und erweiterte Taktiken.

Der Anführer des Ordens ist der weiße Paladin, den es nur einmal gibt. Die Paladine sind auf Ganomed hoch angesehen und werden vom Volk für ihre Stärke, Güte und Weisheit respektiert. Ihr Hauptquartier liegt in der Arcadia, obwohl sie Stützpunkte in allen Hauptstädten und Standorte in allen größeren Ansiedlungen unterhalten.

Seit einigen Jahrzehnten ist der Orden Teil der politischen Struktur Ganomeds geworden. Der weiße Paladin ist ein Berater des Archons, der wiederum Einfluss auf die Aufgaben der Paladine nehmen kann. Es handelt sich um eine symbiotische Beziehung.

Paladine haben, abgesehen von der Farbe ihrer Rüstungen, eine sehr freie Wahl ihrer Ausrüstung. Obwohl nur noch wenige von ihnen im Nahkampf geschult sind, da das bei magischen Kämpfen kaum nötig ist, haben viele Mitglieder traditionelle Klingenaufsätze an ihren Stäben. Man nennt sie Spitzhutgarde, weil die typische Rüstung einen Helm umfasst, der hoch ist und spitz zuläuft, wobei die meisten Modelle leicht nach vorne abknicken. Je nach Rang und Status tragen Paladine eine besondere Gesichtsbemalung. Je ein schmaler Streifen mittig vom Auge nach unten bis auf Höhe der Nasenspitze und bei hochrangigen Veteranen zusätzlich ein Strich von der Unterlippe zum Kinn. Diese Linien fangen dick an und Enden ganz fein in einer Spitze.

Der Ruf des Ordens litt stark, nachdem die Shaypur in Niju und Egylan für Unruhe sorgten. Der derzeitige weiße Paladin Eon führte aufgrund der Schlacht am Nova-Tempel den Nahkampf wieder als verpflichtende Disziplin für alle Ordensmitglieder ein, um gegen nichtmagische Bedrohungen besser gewappnet zu sein.

Ähnliche Einträge

Die Paladin-Reihe