Tai Shun

Es ist nicht viel über das Leben von Tai Shun bekannt. Er war eine Zeit lang ein Schattenwächter, verließ den Orden jedoch, weil er nicht dem Weg folgen durfte, den er für sich gewählt hatte. Zudem hatte er eine brutale und grausame Ader, die den Ältesten Sorgen machte.

Sobald er auf eigene Faust unterwegs war, verdingte er sich als Söldner. Er war effizient, gnadenlos und absolut tödlich, was ihm schnell einen Ruf und viel Geld einbrachte. Er wurde so bekannt, dass der Kaiser ihn als linke Hand der schwarzen Rose einstellte. Unter Generalin Noma setzte er viele Befehle des Kaiser um, oftmals brutaler als nötig. Er verstand sich auch hervorragend mit Karosh, ihrer rechten Hand. Die Rose selbst mochte ihn jedoch nicht, weshalb sie ihn zurückließ, als sie nach Baldurien aufbrach. Nach ihrer Niederlage ging das Kommando an General Han Lo, der Tai Shun sofort entließ.

Erneut zog er danach als Söldner umher, bis er Hanxi Shao traf. Er wurde zu dessen Leibwache und gemeinsam planten sie die Machtergreifung. Sie setzten sie um und es gab einen neuen Kaiser. Tai Shun wurde zum Verteidigungsminister und ersetzte zeitgleich den General. Somit wurde er die mächtigste Person hinter den Kulissen Scayas. Viele mysteriöse Dinge geschahen unter seiner Aufsicht, doch niemand wagte, darüber zu sprechen.

Für einige Monate verschwand er dann einfach und kehrte ohne ein Wort der Erklärung zurück, um seinen Posten wieder einzunehmen. Er bemerkte Bazhao Talar sofort, als er in die Stadt kam und verhaftete ihn. Er wusste, dass er damit die Talar-Brüder herauslocken würde. Als sie kamen, erwischte er auch Jayden. Er wusste jedoch, dass sie etwas planten, und dass Miguela Dynis darin verwickelt war. Er entführte sie also und nachdem der Kerker zerstört war, forderte er Gwan’Har heraus.

Er folterte Miguela, um Details zu erfahren, doch sie war zäh. Es gelang Gwan, ihn zu vergiften und zum Rückzug zu zwingen, jedoch nicht für lange.

Die Schattenwächter-Reihe