Vindor

Name: Unbekannt
Titel: Lord Vindor, der Prophet
Spezies: Vindurer-Cyborg
Größe: 2,50 m
Augenfarbe: Grün (Leuchten)
Haare: Keine
Besondere Merkmale: Gehirn im Körper eines aufgerüsteten Synthium-Synthoiden mit Kampfsystemen.
Besondere Fähigkeiten: extreme Intelligenz, geheimes Wissen, enorme Kraft und Geschwindigkeit, nahezu unzerstörbarer Körper, Distanzhacking, hohe Rechenleistung
Waffen: Plasmaklingen an den Handgelenken
Profession: Sprachrohr Tyrdans, Religiöser Führer, Oberhaupt der Vindurer

Sein ursprünglicher Name geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit. Er war einst ein einfacher Mann vom Planeten Vindur, der von der Gottheit, einem mächtigen Wesen namens Tyrdan, als Prophet auserwählt wurde, seinen Willen umzusetzen. Er erhielt den Ehrentitel Vindor und nahm die Lehren des Gottes an. Demnach war sein Volk das einzig würdige, um die Galaxie zu bewohnen. Alle anderen Rassen mussten ausgelöscht werden.

Mit der roten Energie des Gottes machte er Experimente, die schrecklich schief gingen und den gesamten Planeten in ein Ödland verwandelten. Sie reisten ins Dunkelmeer und eroberten Nunak von den Gumai, wo sie auch diesen Planeten verwüsteten. Tyrdan kam erneut zu Vindor und eröffnete ihm die Existenz alter Stätten und Relikte, die zu mächtig für die schwachen Rassen der Galaxie waren. Er gab ihm drei Hazkan-Eier und den Auftrag, die Relikte zu finden und die anderen Spezies zu vernichten.

Vindor nutzte die Eier, um die Hazkan zu kontrollieren, indem er dem Alpha vorgaukelte, ein leidendes Junges wäre auf Halog. Als die Gumai das Buch des Wissens gegen die Weltraumdrachen einsetzten und sie vertrieben, widmete sich Vindor wieder der Erforschung der roten Energie. Er platzierte Spione und Synthoiden auf den Welten der anderen Rassen und bereitete sich auf den Gegenschlag vor.

Jahrtausende später ging er in die Offensive über. Er beeinflusste die Salvani, damit sie die T’zun zur Gründung der Initiative drängten. Dann sorgte er dafür, dass die Lorganer und Gumai die Menschen wegen ihrer Nutzung des Synthiums fürchteten und einen Krieg begannen. Er wollte alle Seiten so sehr schwächen, dass die Hazkan leichtes Spiel hätten. Dummerweise war die Ghost Unit sehr effektiv dabei, den Krieg zu beenden. Er schleuste daher Leena Whittaker dort ein und befahl den Tod von Commander Miles Daniels und Carter Sanders.

Als der Commander den Krieg beendete, musste Vindor selbst aktiv werden. Er vernichtete Syntech, um den Menschen den Vorteil des Synthiums zu nehmen. Danach rief er die Hazkan erneut herbei und hetzte sie auf Kunaz. Zeitgleich richteten seine Spione überall Chaos an und er ließ verstärkt nach dem Buch des Wissens suchen. Carter gelang es, das Buch vor ihm zu finden und mehr Rotwaffen zu bauen. Das Buch wurde von Ghost gestohlen und war damit vorerst außer Reichweite.

Die Initiative hätte auf Dauer gegen die Weltraumdrachen verloren, doch Talanaki, ein verbitterter Verräter, hatte den Standort der Basis auf Fohg verraten. Vindor nutzte die Gelegenheit, um die Stärke von Carter Sanders zu testen. Als dieser jedoch die Kommunikationszentrale auf Modo vernichtete und damit alle Synthoiden abschaltete, war Vindor verärgert.

Der Großangriff auf Nunak und der Durchbruch der Blockade mit einer soranischen Bombe waren zu viele unvorhersehbare Rückschläge, sodass Vindor persönlich an der Schlacht teilnahm und dabei viele Angreifer tötete, darunter auch Samantha Banes. Er wusste, dass der Commander das Locksignal suchte, mit dem die Vindurer die Hazkan beeinflussten. Er ließ Leena eine Falle aufstellen, doch als sie versagte, tötete er sie ohne Gnade.

Der finale Kampf im Tempel des Tyrdan hätte Carters Ende sein sollen, doch das exzellente Teamwork der Initiative und des Phantom Squad ermöglichte es dem Commander, Vindors Körper zu vernichten, und die Bedrohung durch sein Volk kurz darauf auch.

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