Vol Tur

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Typ: Dorf
Lage: Anima, Aya-1

Dieses berüchtigte Dorf inmitten des Dunkelsumpfes im östlichen Anima ist die Heimat eines der aggressivsten Stämme des Sumpfstamms, auch Damas genannt. Es liegt genau in der Mitte des Sumpfes und besteht aus groben, aus Holz und Stein errichteten Hütten, die zum Teil auf hölzernen Plattformen über dem Morast stehen. Die Häuser der Anwohner sind planlos verteilt und lassen den Ort größer erscheinen, als er ist. Ein paar Baumhäuser gibt es dort ebenfalls, die man mit Leitern erreicht. Das einzige große Gebäude, das mit mehr Sorgfalt gebaut wurde, ist die Halle des Chal. Es ist ein Tempel der blutigen Anbetung des Gottes der Unterwelt und der Finsternis, wo Selbstverstümmelung und grausige sexuelle Praktiken durchgeführt werden.

An den Ästen im Dorf hängen hölzerne Käfige und Leichen, während auch größere Käfige am Boden zu sehen sind. Dort werden die Gefangenen gehalten, bis man sie opfert oder isst. Die Anwohner jagen an der Grenze des Sumpfes und in angrenzenden Bereichen nach Ayanern, die sie opfern können. Dabei entführen sie Oft Mitglieder des Bärenstammes von Dolo Ursu oder des Vogelstammes von Rakios. Entsprechend gab es viele Auseinandersetzungen zwischen den Stämmen, die jedoch aufgrund der Lage von Vol Tur nie zu einem richtigen Kampf ausarteten.

Erst als Baldor Raven, dessen Mutter einst von den Damas dort geopfert wurde, mit einer Gruppe von Freiheitskämpfern nach Dolo Ursu kam, änderte sich die Lage. Er wurde von ihnen gefangen und in ihr Dorf verschleppt, wurde jedoch von seinen Leuten befreit. In Rage und ohne Gnade schlachtete sich der Rabe durch den gesamten Ort und löschte dabei fast alle Stammesmitglieder aus. Danach verfiel Vol Tur schnell und es blieben kaum Überreste zurück. Nach dem Massaker wurde der Sumpf nie wieder bewohnt und gilt seither als Mahnmal für Anhänger grausiger ritueller Praktiken.

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